Demonstration

Veröffentlicht am 21. Juni 2015

PM: Großdemonstration mit 600 TierversuchsgegnerInnen zieht zum LPT-Labor durch Neugraben und Neuwiedenthal

Großdemonstration mit 600 TierversuchsgegnerInnen zieht zum LPT-Labor durch Neugraben und Neuwiedenthal. 500 Papierflieger mit Nachrichten an das Unternehmen finden ihren Weg auf das Gelände.

Am Samstag, den 20.06. demonstrierten hunderte Menschen in Neugraben und Neuwiedenthal gegen Tierversuche. Ziel der Demonstration war das Hamburger Tierversuchslabor LPT. Die Demonstrierenden forderten ein sofortiges Ende der Experimente an Tieren und die Beachtung von Rechten und Bedürfnissen von Tieren. Bereits im Oktober 2014 waren 700 Personen zu einer ähnlichen Demonstration erschienen.

Erneut hunderte gegen Tierversuche und Tierausbeutung auf der Straße

Unter anderem aus Hamburg, Kiel, Berlin und dem Ruhrgebiet waren sie angereist: Ca. 600 TierrechtlerInnen demonstrierten heute für die Abschaffung von Tierversuchen und für die Befreiung der Tiere. Ab 12 Uhr sammelten sich die DemonstrationsteilnehmerInnen in der Nähe des Neugrabener Marktplatzes bei Musik und Informationen. Ein Redebeitrag versorgte TeilnehmerInnen und PassantInnen gleichermaßen mit Hintergrundinformationen zum Unternehmen LPT und zur Kampagne „LPT-Schließen“.

Um 13 Uhr startete dann der lautstarke Demonstrationszug, der sein Ziel ca. eine Stunde später erreichte: Im Redderweg 8, mitten in einem beschaulichen Wohngebiet und direkt neben der Stadtteilschule Süderelbe, machte die Demonstration beim Hauptsitz des Unternehmens LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) Halt. Hier führt das Unternehmen u.a. toxikologische Tests für die Pharma- und Chemieindustrie durch. Pressesprecherin Martina Kunze: „Die Tiere werden mutwillig vergiftet, verstümmelt und am Ende getötet. Sie erleiden tagtäglich unvorstellbare Qualen und das im Namen der sogenannten Forschung. Wir sind hier um den Tieren dort drinnen eine Stimme zu verleihen und für ihre Freiheit zu kämpfen.“

Auf Transparenten und Protestschildern forderten die TeilnehmerInnen Tierversuche Abschaffen – LPT Schließen“ und „Für die Befreiung der Tiere – Bis jeder Käfig leer steht!“. Durchgehend wurden Parolen wie „LPT – Tiermörder“ und „Hände weg von Tieren!“ gerufen. Der Demonstrationszug zog abschließend zum S-Bahnhof Neuwiedenthal, wo die Veranstaltung gegen 16:30 Uhr mit einer Abschlusskundgebung endete.

Martina Kunze zeigt sich erfreut über den regen Zuspruch zur Aktion: “Auch nach zwei Jahren kontinuierlicher Proteste unserer Kampagne reißt die Beteiligung nicht ein, im Gegenteil: immer mehr Menschen schließen sich dem Protest an, werden aktiv und stellen sich entschlossen gegen die Gewalt an Tieren.“ Sie ergänzt: „Ein steigendes Bewusstsein in der Gesellschaft für die Bedürfnisse und Interessen von Tieren macht nicht beim Thema Tierversuche Halt, sondern stellt die Nutzung und Ausbeutung von Tieren allgemein in Frage. Dies schlägt sich nicht zuletzt in der erhöhten Nachfrage nach veganen Produkten nieder.“

Weitere Informationen für PressevertreterInnen

Wir möchten Sie herzlich als Pressevertreter und Pressevertreterinnen bei unseren Demonstrationen begrüßen. Auch für Hintergrundgespräche stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sie erreichen uns stets per E-Mail unter info@lpt-schliessen.org.

Hochaufgelöstes Bildmaterial stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung. Für weitere Informationen zur Kampagne besuchen Sie bitte auch unsere Webseite www.lpt-schliessen.org.

Am Freitag, den 26.06.2105 demonstriert die Kampagne LPT-Schließen erneut vor dem Labor in Neugraben. Treffpunkt ist um 12 Uhr am S-Bahnhof Neuwiedenthal.

Hintergrund: Proteste im Rahmen der Kampagne LPT-Schließen

LPT führt an mehreren Standorten Versuche u.a. an Mäusen, Ratten, Hunden und Affen durch. Kein Tier verlässt die Labors von LPT lebend. Auftraggeber sind namhafte Unternehmen, darunter auch die Firma Merz, Hersteller des Schönheitspräparats Botox. „LPT steht beispielhaft für die Gewalt gegen Tiere in unserer Gesellschaft. Tiere werden als bloße Ressourcen und Waren betrachtet. Doch kein Tier lässt sich freiwillig einsperren oder töten. Tierausbeutung ist immer mit Gewalt verbunden”, verdeutlicht Martina Kunze das Anliegen der Kampagne.

Seit 2013 haben sich die Proteste gegen das Unternehmen intensiviert. Neben drei Großdemonstrationen mit bis zu 700 TeilnehmerInnen fanden vielfältige Aktionen wie Mahnwachen, Laternenumzüge, Fahrraddemos und regelmäßige Kundgebungen in Neugraben und Mienenbüttel statt.

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