Protestmail an die Politik

Senden Sie das unten stehende vorgefertigte Schreiben bequem über unser Kontaktformular an die Politik. Sie müssen nur noch Ihre persönlichen Daten hinzufügen und auf “E-Mail Absenden” klicken. Die E-Mail wird automatisch an folgende Adressen und Personen versendet:

  • internetredaktion@melund.landsh.de
  • Corinna.Bimler@melund.landsh.de
  • Michaele.Sekulla@melund.landsh.de
  • poststelle@melund.landsh.de-mail.de
  • jan.albrecht@melund.landsh.de
  • joschka.knuth@gruene.ltsh.de
  • Jan.Sassen@kreis-ploen.de
  • Info@cdu-kreis-ploen.de
  • kai.bellstedt@t-online.de

Protestmail an die Politik







Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen habe ich die Undercover-Aufnahmen aus dem Tierversuchslabor von LPT gesehen. Erstmals im Oktober 2019 im ARD-Magazin Fakt veröffentlicht, zeigen die Fotos und Videos, dass unter Anderem Hunde, Katzen und Affen in den Laboren schreckliche Qualen durchleiden. Darüber hinaus belegen die Undercover-Recherchen von SOKO Tierschutz und Cruelty Free Interntional Verstöße gegen das Tierschutzrecht. In einem weiteren Fakt-Bericht Anfang November wurde durch Aussagen von ehemaligen MitarbeiterInnen aufgedeckt, dass das LPT offenbar systematisch Studienergebnissen gefälscht hat. Große Kunden und Auftraggeber, wie der Pharmakonzern Merck, haben bereits reagiert und die Zusammenarbeit mit LPT beendet. Tausende Menschen zeigten sich empört und gingen auf die Straße, so auch zuletzt im Februar bei einer Großdemonstration in Kiel.

In der Folge der Medienberichte, des öffentlichen Drucks, der kontinuierlichen Proteste sowie staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen sind zwei der Standorte der Firma LPT mittlerweile geschlossen sowie die verbliebenen Tiere an Tierschutzorganisationen übergeben worden. Der Betreiber der Versuchslabore, Jost Leuschner, wurde von den zuständigen Behörden als unzuverlässig erklärt und ihm die Erlaubnis der Haltung von Versuchstieren für die Standorte Mienenbüttel und Hamburg-Neugraben entzogen. Der letzte verbliebene Standort auf Gut Löhndorf in Wankendorf bei Plön wird jedoch weiterhin betrieben. Hier wurden in der Vergangenheit unter anderem Versuche mit dem höchst umstrittenen und gesundheitsschädlichen Pestizid Glyphosat durchgeführt. Das Unternehmen und seine Geschäftspraktiken, die nicht nur Tieren, sondern auch Menschen schaden, bestehen also weiterhin.

Abgesehen davon, dass es aus moralischen Gesichtspunkten absolut unvertretbar ist, Tiere für unsere Zwecke zu nutzen, Gewalt an ihnen auszuüben und sie zu töten, sind ausreichend alternative Methoden zu Tierversuchen vorhanden. Die unzähligen Tiere, die durch das LPT weiterhin benutzt werden, werden ihrer Freiheit beraubt, erleiden durch Vergiftungen permanent Schmerzen und werden schlussendlich so gut wie immer getötet. Und die systematische Fälschung von Studienergebnissen durch das LPT macht die Leiden der Tiere doppelt unnötig, denn die Ergebnisse der Studien werden dadurch definitiv wissenschaftlich unbrauchbar. Aber auch generell ist die Übertragbarkeit der Ergebnisse von Tierversuchen auf den Menschen höchst umstritten.

Ich fordere Sie auf: Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten als politische Vertretung der Bevölkerung bzw. Person mit politischer Verantwortung, sich für die Tiere einzusetzen. Das Labor in Wankendorf muss unverzüglich geschlossen werden. Zudem darf das LPT dort auch in Zukunft keine Versuche an Tieren mehr durchführen. Dem LPT und seiner Laborleitung muss die Versuchserlaubnis entzogen werden! Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Statt zuzulassen, dass die Tiere an andere Labore verkauft oder getötet werden, sind die Tiere aus dem Labor umgehend an Tierrechtsorganisationen zu übergeben, die Ihnen einen Lebensabend in Frieden und ohne Schmerz und Leid ermöglichen können. Jeder Tag, der ohne eine Schließung des Labors vergeht, ist ein Tag voller Leid für die Tiere.

Kommen Sie Ihrer politischen Verantwortung nach! Setzen Sie sich für eine Schließung des letzten LPT-Labores und eine Befreiung der Tiere ein! Setzen Sie sich für ein Ende aller Tierversuche ein und fördern Sie tierversuchsfreie Alternativmethoden!

Mit freundlichen Grüßen

[signature]

 
 


{"value":"\n